Digital Designer

Der Digital Designer berücksichtigt neben Nutzeranforderungen und der Wirtschaftlichkeit einer Digitalen Anwendung auch technologische Möglichkeiten und verliert auch nie den Anwender bzw. Kunden und Consumer aus den Augen. Damit geht er weit über die Rolle eines UX Designers hinaus.

Die Arbeit der Digitalen Designer hat als Themenschwerpunkt sowohl Gestaltung als auch Material.- und Systemkunde zu bewältigen und ist dabei in der Verantwortung auch Chancen und Risiken für Business Modelle gegeneinander abzuwägen. Eine der neu definierten Schlüsselpositionen des Digitalen Zeitalters! Siehe dazu auch den spannenden Bitkom Artikel von Dr. Frank Termer, aus dem hier teilweise zitiert wird.

Digital-Designer Beitragsbild

1. Der Schwerpunkt Gestaltung umfasst die Arbeit mit Anforderungen/Requirements, die Konstruktion von Nutzerschnittstellen, grundlegende Vorgehensweisen zur Gestaltung, das Entwerfen neuer Konzepte, Explorationsfähigkeit und die Fähigkeit zur Durchführung ethnografischer Feldforschung sowie Customer Centrification. Eine Aufgabe die Erfahrung aus unterschiedlichen Disziplinen mit der Phantasie für Neues in einer Person vereint.

2. Der Schwerpunkt Materialkunde beinhaltet Wissen um die Möglichkeiten, Chancen und Grenzen von Soft- und Hardware, Wissen um Algorithmen, Kenntnis der Arten von Systemen (Informationssysteme, embedded Systems), Arten von teilweise mobilen Endgeräten (Notebook, Smartphone etc), Interaktionsformen (Tastatur, Touch, Sprache etc.), Wissen um den grundsätzlichen Aufbau von Software und Wissen um Form- und Farbgebung.

Um diese Anforderungen zu meistern benötigen die Digital Desiger vielseitige Querschnittskompetenzen. Diese beziehen sich auf Methoden und Vorgehensweisen zum Management von Entwicklungsvorhaben (Projektmanagement, agile Entwicklung und Anderes), Methoden der Software-Entwicklung (rapid Prototyping,Qualitätssicherung/Testing, Konfigurations-Management, Produktprozesse) und wirtschaftliche Aspekte zur Gestaltung und Entwicklung von Software (Kostenkalkulation, Geschäftsprozesse, das Kreieren von Marken und Weiteres). Sie müssen in interdisziplinären Projekten arbeiten können und sich mit den psychologischen Grundlagen zur Realisierung von Software auf Nutzer- und Herstellerseite vertraut machen und Teams aufbauen und führen können.

Abgrenzung des Digital Designers gegenüber anderen Spezialisten

Digital Designer: Digital Designer verantworten die Gestaltung des Kunden- beziehungsweise Nutzererlebnisses. Konkret sind das Funktionen, Nutzerschnittstellen, Qualitätsaspekte und Auswirkungen auf die Umwelt.

Software-/System Ingenieur: Software- beziehungsweise System Ingenieure verantworten die technische Umsetzung von digitalen Produkten und Services.

Software Manager: Software Manager gestalten die effiziente und ökonomische Durchführung. Sie sind für Prozesse, Zeit und Budgets verantwortlich.

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